Sprüche 1,17

Denn vergeblich wird das Netz ausgespannt vor den Augen aller Vögel;

Sprüche 1,17

»Der Vater versichert seinem Sohn, dass es eine Möglichkeit gibt, ihrem Weg zu entkommen, und zwar indem er auf seine Warnung hört (Vers 17). Er gibt ein Beispiel aus der Natur. Ein Vogel, der das vor ihm ausgelegte Netz sieht, wird nicht hineinfliegen, sondern über es hinweg fliegen und so der Gefangenschaft entgehen. Die erste natürliche Reaktion aller, die irgendwo Gefahr sehen, besteht darin, diese zu vermeiden.«

Ger de Konig, Die Sprüche




Sprüche 3,13

Wohl dem Menschen, der Weisheit findet, dem Menschen, der Einsicht erlangt!

Sprüche 3,13

Wir alle möchten weise sein. Doch wie oft hätten wir lieber das Sprichwort beherzigt »Selbst ein Narr wird für weise gehalten, wenn Er schweigt, für verständig, wenn Er seine Lippen verschließt.«, als uns vor allen lächerlich gemacht.

Weiterlesen: Sprüche 3,13




Sprüche 3,31

Sei nicht neidisch auf den Gewalttätigen und erwähle dir keinen seiner Wege!

Sprüche 3,31

Stammt diese Aufforderung von jemanden, der weiß, warum er dies gesagt hat? Dann befolge sie!




Sprüche 10,8

Wer ein weises Herz hat, nimmt Gebote an, aber ein Narrenmund kommt zu Fall.

Sprüche 10,8

Zählt diese Wahrheit heute auch noch als Weisheit?




Sprüche 10,17

Wer auf die Unterweisung achtet, geht den Weg zum Leben, wer aber aus der Schule läuft, gerät auf Irrwege.

Sprüche 10,17

Egal ob aus Resignation, Entmutigung oder Vernunft – in harten Prüfungen ist nie der Zeitpunkt aufzugeben!




Sprüche 12,23

Ein kluger Mensch verbirgt sein Wissen, aber das Herz der Narren schreit die Torheit heraus.

Sprüche 12,23

Diese Weisheit gilt nicht nur für die, die sowieso wenig sagen!




Sprüche 14,2

Mancher Weg erscheint dem Menschen richtig, aber zuletzt führt er ihn doch zum Tod.

Sprüche 14,2

Darum müssen wir stets in Seiner Abhänigkeit bleiben und auch bereit zu sein, uns korrigieren zu lassen.




Sprüche 14,10

Das Herz allein kennt seinen eigenen Kummer, und auch in seine Freude kann sich kein Fremder mischen.

Sprüche 14,10

Kann es sein, dass wir unseren Nächsten darin überfordern - er gibt sich ja Mühe!




Sprüche 14,20

Ein Armer wird sogar von seinem Nächsten gehasst, ein Reicher aber hat viele Freunde.

Sprüche 14,20

Lasst uns anders handeln - nämlich gemäß Jakobus 2,1!




Sprüche 15,31

Ein Ohr, das auf die Zurechtweisung zum Leben hört, wird sich [gern] inmitten der Weisen aufhalten.

Sprüche 15,31

»Wie reagiere ich, wenn Gottes Wort ermahnend zu mir spricht? Bin ich der Ansicht, dass ich bereits alles weiß und keine Ermahnung nötig habe? Regt sich mein Stolz? Begehre ich auf?«

David Cloud: Privatsache Kleidung, S. 14




Sprüche 16,1

Die Pläne des Herzens sind Sache des Menschen, aber die rechte Antwort der Zunge kommt von dem HERRN.

Sprüche 16,1

Das bedeutet, dass die richtige Antwort nicht immer dem entspricht, was in unserem Herzen ist. Es sei denn, dass unser Herz ganz von Seinen Wünschen erfüllt ist.




Sprüche 16,7

Wenn die Wege eines Menschen dem HERRN wohlgefallen, so lässt er selbst seine Feinde mit ihm im Frieden leben.

Sprüche 16,7

Ein solcher Mensch kennt also ihm feindlich gesinnte Menschen, wird aber von Gott vor diesen bewahrt.




Sprüche 16,33

Im Gewandbausch wird das Los geworfen, aber jeder seiner Entscheide kommt von dem HERRN.

Sprüche 16,33

»Zur Zeit des Alten Testaments war der Gebrauch des Loses kein Spiel mit dem Zufall. Gott tat seinen Willen oft durch dieses Mittel kund. Zum letzten Mal wurde in der Apostelgeschichte 1,26 eine Entscheidung durch das Los gefällt, kurz vor der Ausgießung des Heiligen Geistes an Pfingsten. Heute möchte der Herr uns unmittelbar durch seinen in uns wohnenden Heiligen Geist leiten, in Verbindung mit dem geschriebenen und vollendeten Wort (Röm 8,14).«

Roger Liebi: Sprüche - EZRA Studienreihe, Düsseldorf (CMV-Hagedorn), 1. Auflage 2017, S. 126




Sprüche 17,9

Wer Liebe sucht, deckt die Verfehlung zu, wer aber eine Sache weitererzählt, trennt vertraute Freunde.

Sprüche 17,9

»Natürlich habe ich viele Fehler - wenn du wenig Liebe hast.«

aus Blickpunkt-Bibel 2020




Sprüche 18,14

Ein männlicher Mut erträgt sein Leiden, wer aber kann einen niedergeschlagenen Geist aufrichten?

Sprüche 18,14

Der Mut an und für sich wird mit dem Mann assoziiert; doch auch Frauen können einen männlichen Mut besitzen.




Sprüche 18,19

Ein Bruder, an dem man treulos gehandelt hat, ist schwerer zu gewinnen als eine befestigte Stadt, und Zerwürfnisse sind wie der Riegel einer Burg.

Sprüche 18,19

Auch wenn man anderer Meinung ist, kann man dennoch treu am Gegenüber handeln und daduch nicht zulassen, das ein Zerwürfniss, ein Bruch entsteht!




Sprüche 18,21

Tod und Leben steht in der Gewalt der Zunge, und wer sie liebt, der wird ihre Frucht essen.

Sprüche 18,21

Mit anderen Worten: Achten Sie sich auf Ihre Zunge!




Sprüche 18,22

Wer eine Ehefrau gefunden hat, der hat etwas Gutes gefunden und hat Gunst erlangt von dem HERRN.

Sprüche 18,22

Finden setzt Suchen voraus und Gunst setzt Gnade.




Sprüche 19,11

Einsicht macht einen Menschen langsam zum Zorn, und es ist ihm eine Ehre, Vergehungen zu übersehen.

Sprüche 19,11

»Als Kontrastprogramm zum vorangegangenen Vers werden jetzt zwei Eigenschaften genannt, die Gott bei uns Menschen hoch schätzt: Langmut (Geduld) und Barmherzigkeit. Gott selbst ist auch so (2Mo 34,6-7). Der Weise betrachtet eine Kränkung nicht isoliert, sondern berücksichtigt auch die Umstände, reagiert also nicht impulsiv.  Außerdem ist er sich bewusst, dass auch er selbst im Lauf seines Lebens schon einiges falsch gemacht hat. Wahre Weisheit schafft ein Herz in uns, das gerne vergibt (Mt 18,21-22).«

Roger Liebi: Sprüche - EZRA Studienreihe, Düsseldorf (CMV-Hagedorn), 1. Auflage 2017, S. 145




Sprüche 20,9

Wer kann sagen: Ich habe mein Herz geläutert, ich bin rein geworden von meiner Sünde?

Sprüche 20,9

Wer die Antwort auf diese Frage sucht, findet Sie in 1. Johannes 1,8-9.




Sprüche 21,30

Es hilft keine Weisheit, kein Verstand und kein Rat gegen den HERRN.

Sprüche 21,30

Die Frage, ob ein Ereignis so hätte geschehen dürfen, bringt uns weiter. Sondern die Frage nach dem wie weiter möchte der Herr uns beantworten.




Sprüche 22,3

Der Kluge sieht das Unglück und verbirgt sich, aber die Unverständigen tappen hinein und müssen es büßen.

Sprüche 22,3

Das setzt voraus, dass der Kluge betend in die Zukunft schaut und dann auch danach handelt. Sich vor Ansteckungen oder ähnlichem aktiv zu schützen ist also nicht falsch, auch wenn wir dabei die Nächstenliebe und den Glauben nicht verleugnen sollen.




Sprüche 22,19

Damit du dein Vertrauen auf den HERRN setzt, lehre ich dich heute, ja, dich!

Sprüche 22,19

Lehre soll dazu führen, dass wir unser Vertrauen auf Gott setzen; ansonsten ist etwas schief…




Sprüche 23,21

denn Säufer und Schlemmer verarmen, und Schläfrigkeit kleidet in Lumpen.

Sprüche 23,21

Der Lebenswandel wird hier in der Kleidung sichtbar.




Sprüche 25,4

Man entferne die Schlacken vom Silber, so gelingt dem Goldschmied ein Gefäß!

Sprüche 25,4

Nur indem das Böse ausgesondert wird, kann auch in unserem Leben ein Kunstwerk gebildet werden!




Sprüche 25,15

Durch Geduld wird ein Richter überredet, und eine sanfte Zunge zerbricht Knochen.

Sprüche 25,15

Diese Regel kann auch für das Positive, d.h. für den Willen Gottes, angewandt werden!




Sprüche 27,6

Treu gemeint sind die Schläge des Freundes, aber reichlich sind die Küsse des Hassers.

Sprüche 27,6

Schläge könnten in diesem Fall auch deutliche Worte sein, deren Wahrheitsgehalt man lieber bestreiten würde.




Sprüche 28,26

Wer sich auf sein eigenes Herz verlässt, ist ein Narr; wer aber in der Weisheit wandelt, der wird entkommen.

Sprüche 28,26

»Wer wünschenswerte Eigenschaften wie Mut, Engagement und Zuversicht zeigt, dem mag Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein attestiert werden. Wenn aber diese Eigenschaften durch das Vertrauen auf die Kraft Gottes geboren werden, ist es das tatsächlich alles andere als das! Gottesbewusstsein und Gottvertrauen – das ist's, was wir brauchen.«

Gerrid Setzer, Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein

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