Kategorie: 1. Korinther 2
Der geistliche [Mensch] dagegen beurteilt zwar alles, er selbst jedoch wird von niemand beurteilt; – 1. Korinther 2,15

»Gott will also, dass wir fähig sein sollen, seinen Willen zu erkennen, und zwar gemäss unserem geistlichen Zustand. Was uns gebührt, ist deshalb, uns möglichst nahe zu Ihm zu halten.«

John Nelson Darby, Wie kann ich den Willen Gottes erkennen?

Kategorie: 1. Korinther 4
Im Übrigen wird von einem Haushalter nur verlangt, dass er treu erfunden wird. – 1. Korinther 4,2

»Im oben zitierten Vers aus 1. Korinther 4 erwähnt Paulus das wichtige Prinzip, nach dem ein Haushalter in der Erfüllung all seiner Pflichten treu sein muss. Bei jeder Entscheidung müssen ihm die Interessen seines Herrn am
Herzen liegen. Er darf nie eigensüchtig sein und die ihm anvertrauten Güter zu seinem eigenen Nutzen einsetzen. Um die Bedürfnisse des Verwalters, der treu für die Güter seines Herrn sorgt, wird sich der Meister selbst kümmern.«

John Grant, Gedanken über den Umgang mit der Zeit, S. 11-12

 

 

Kategorie: 1. Korinther 6
Wisst ihr nicht, dass die Heiligen die Welt richten werden? Wenn nun durch euch die Welt gerichtet werden soll, seid ihr dann unwürdig, über die allergeringsten Dinge zu entscheiden? – 1. Korinther 6,2

»Jemand sagte einmal, dass Gläubige auf den Knien weiter sehen können als Philosophen auf den Zehenspitzen! Werde nicht hochnäsig oder arrogant deswegen, doch denke selbständig, immer angeleitet von der Heiligen Schrift. Ihre Wahrheit wird nicht von neuesten Forschungsergebnissen bestimmt. Auch muss sie nicht im Licht des zeitgenössischen Denkens neu interpretiert werden. Viele bekannte Wissenschaftler und Philosophen der Vergangenheit und Gegenwart hielten in demütigem Glauben an der Wahrheit der Bibel fest. Über dem Eingang eines Labors in einer alten britischen Universität steht geschrieben: ›Groß sind die Werke des Herrn, erforscht von allen, die sie lieben‹ (Psalm 111,2) – eine Erinnerung daran, was Studium früher bedeutete.«

John Grant, Gedanken über die Ausbildungszeit, S. 24

Kategorie: 1. Korinther 6
Denn ihr seid teuer erkauft; darum verherrlicht Gott in eurem Leib und in eurem Geist, die Gott gehören! – 1. Korinther 6,20

Durch welche praktischen Maßnahmen können wir dies am besten praktisch umsetzen?

Kategorie: 1. Korinther 7
Denn der ungläubige Mann ist geheiligt durch die Frau, und die ungläubige Frau ist geheiligt durch den Mann; sonst wären ja eure Kinder unrein, nun aber sind sie heilig. – 1. Korinther 7,14

»In 1. Korinther 7,14 macht Paulus deutlich, dass der ungläubige Ehemann durch seine gläubige Frau geheiligt ist, und dass die ungläubige Ehefrau durch ihren gläubigen Ehemann geheiligt ist und dass ihre Kinder heilig sind. Das bedeutet natürlich nicht, dass die Ungläubigen allein durch die Anwesenheit eines Gläubigen in ihrer Familie errettet werden. Nein, es bedeutet, dass sie dadurch unter einen gottesfürchtigen Einfluss gekommen sind. Es liegt in deiner Verantwortung als Christ, sicherzustellen, dass dieser gottesfürchtige Einfluss deutlich spürbar wird.«

John Grant: Gedanken über das ungleiche Joch, S. 31-32

Kategorie: 1. Korinther 7
Ich will aber, dass ihr ohne Sorgen seid! Der Unverheiratete ist für die Sache des Herrn besorgt, wie er dem Herrn gefällt; – 1. Korinther 7,32

»Die Zeit ist ›kurz bemessen‹; deshalb sollen wir die Güter der Welt gebrauchen, als brauchten wir sie gar nicht. Das Anliegen des Apostels dabei war...«

Weiterlesen: 1. Korinther 7,32

Kategorie: 1. Korinther 7
Bist du an eine Frau gebunden, so suche keine Trennung [von ihr]; bist du frei von einer Frau, so suche keine Frau. – 1. Korinther 7,27

Mann kann auch gedanklich an eine Frau oder einen Mann gebunden sein, obwohl man den Namen noch nicht kennt! Mit göttlicher Freiheit hat ein solcher Zustand nichts zu tun.

Kategorie: 1. Korinther 8
Wenn aber jemand meint, etwas zu wissen, der hat noch nichts so erkannt, wie man erkennen soll. – 1. Korinther 8,2

»Die Männer der Reformation haben wie die Männer des Urchristentums und wie alle gesund gewachsenen Bauleute der Gemeinde Jesu bis heute um eine klare, gedankliche Ausprägung der Botschaft von Jesus gerungen, ohne jedoch die unserem Denken dem Göttlichen gegenüber gesetzte Grenze zu überschreiten. Sie alle haben immer gewusst, dass die letzte Frage nicht die der lückenlosen Gedankenbildung über Christus ist, sondern die des wirklichen Seins in Christus, und dass hieran alles hängt.«


Erich Schnepel: Jesus im Römerreich, S. 92

Kategorie: 1. Korinther 9
Sage ich das nur aus menschlicher Sicht? Oder sagt dies nicht auch das Gesetz? – 1. Korinther 9,8

Das Gesetz - hier wohl vorallem die fünf Bücher Mose - ist also sehr wohl etwas, was man für Argumentationen heute einsetzen darf. Nur wie?

Kategorie: 1. Korinther 9
denen, die ohne Gesetz sind, bin ich geworden, als wäre ich ohne Gesetz – obwohl ich vor Gott nicht ohne Gesetz bin, sondern Christus gesetzmäßig unterworfen –, damit ich die gewinne, die ohne Gesetz sind. – 1. Korinther 9,21

»In Athen z.B. war er ohne Gesetz, indem er jenen den Schöpfer Gott verkündigte, um sie dann zu Christus zu führen. Den Römern predigte er Gerechtigkeit und Enthaltsamkeit und das kommende Gericht, um ihre Gewissen zu treffen und den Erlöser, Christus, anzubieten. Unter den Christen in Korinth war er schwach, um sie für das Kreuz Christi zu gewinnen. – Und noch einmal, wie könnten wir uns mit der Welt verbinden, um die Welt zu retten, da doch auch wir ihr durch das Kreuz gestorben sind?!«

Johannes Platte in: Aus der Bibel unserer Väter, S. 135

Kategorie: 1. Korinther 11
Ich will aber, dass ihr wisst, dass Christus das Haupt jedes Mannes ist, der Mann aber das Haupt der Frau, Gott aber das Haupt des Christus. – 1. Korinther 11,3

»Als der Christus, das Oberhaupt der ganzen Schöpfung, ordnet sich der Sohn Gottes, der wesensmäßig ja Gott gleich ist, bewußt dem Vater unter. Gott ist das Oberhaupt des Christus; der Sohn ist dem Vater in allem gehorsam und tut allein den Willen Seines Vaters. Das darf uns ermutigen, die wir auch zum Gehorsam berufen sind: wenn der herrliche Sohn Gottes sich dem Vater in Liebe und freiwillig unterordnet, dann können wir uns Ihm doch auch freudig, in Liebe und freiwillig unterordnen!«

Rudolf Ebertshäuser: Die Kopfbedeckung der Frau in der Gemeinde, S. 16

Kategorie: 1. Korinther 11
Darum soll die Frau [ein Zeichen der] Macht auf dem Haupt haben, um der Engel willen. – 1. Korinther 11,10

Manche vertreten die Meinung, dass die Schwestern nur beim Mahl des HERRN bedeckt sein sollen...

Weiterlesen: 1. Korinther 11,10

Kategorie: 1. Korinther 11
denn es müssen ja auch Parteiungen unter euch sein, damit die Bewährten offenbar werden unter euch! – 1. Korinther 11,19

»Der in 1Kor 11,19 verwendete Begriff hairesis = Gruppe, Parteiung, Sekte hat zwar an einigen Stellen (2Pt 2,1; evt. Gal 5,20) die negative Bedeutung ›Irrlehre‹ (Häresie), ›Parteiung‹ im bösen Sinn, aber in Apg 24,4.14 und 26,5 sowie 28,22 wird er eher neutral für den christlichen Glauben bzw. Gruppierungen im Judentum verwendet; man könnte ihn dort mit ›Richtung‹, ›Strömung‹ übersetzen. Nachdem in Korinth keine Irrlehren im Spiel waren, sondern nur fleischliche Gruppierungen, sie sich zu bestimmten Dienern Gottes hielten, dürfte die Bedeutung in 1Kor 11,19 auch eher sein: ›Es müssen ja bestimmte Richtungen/Gruppierungen unter euch sein, damit die Bewährten offenbar werden‹.«

Rudolf Ebertshäuser

Kategorie: 1. Korinther 12
Vielmehr sind gerade die scheinbar schwächeren Glieder des Leibes notwendig, – 1. Korinther 12,22

In einer christlichen Gemeinde ist dies vielleicht der Bruder, der immer so schnell überfordert und trotzdem mit ganzem Herzen dabei ist.

Kategorie: 1. Korinther 15
Was würden sonst die tun, die sich für die Toten taufen lassen, wenn die Toten gar nicht auferweckt werden? Weshalb lassen sie sich denn für die Toten taufen? – 1. Korinther 15,29

»Bedenken wir folgende Tatsache: Jeder Christ, der sich z.B. in der damaligen Sowjetunion bekehrte und sich öffentlich taufen  ließ, musste wissen, dass er und seine Familie dadurch (durch seine öffentliche Taufe) der atheistischen marxistischen Gesellschaft ›stirbt‹: Seine Kinder würden wahrscheinlich nicht studieren dürfen, ihm selber drohten Vernichtungs- oder Konzentrationslager. Durch seine öffentliche Wassertaufe wurde er in den Tod der sowjetischen, atheistischen Gesellschaft hineingetauft. Er wird in die Gemeinschaft oder Körperschaft der Toten der Gesellschaft gegenüber getauft. Er tritt dadurch in die große Gemeinschaft der potentiellen Märtyrer ein. Er lässt sich in den Namen der längst  Toten dieser Gesellschaft und auch der noch nicht ›vollendeten‹ Christen, die diesen Weg gehen, hineintaufen. Er lässt sich im Namen der Todeskandidaten taufen. Somit tritt er in ihre Gemeinschaft oder Körperschaft hinein ... in die Gemeinschaft derer, die um des Glaubens willen in allen Zeitaltern leiden und sterben.«

Arthur Ernest Wilder-Smith: Tauferkenntnis und Liebe zu Jesus Christus, S. 92-93

Kategorie: 1. Korinther 15
Darum, meine geliebten Brüder, seid fest, unerschütterlich, nehmt immer zu in dem Werk des Herrn, weil ihr wisst, dass eure Arbeit nicht vergeblich ist im Herrn! – 1. Korinther 15,58

Ja, selbst wenn die ganze Welt in Panik kommt, sollen wir im Werk des Herrn zunehmen. Das heißt auch, dass wir Seine Interessen mehr im Fokus haben.

Kategorie: 1. Korinther 16
Wenn jemand den Herrn Jesus Christus nicht liebt, der sei verflucht! Maranatha! – 1. Korinther 16,22

»Das aramäische Wort bedeutet: ›Der Herr kommt oder komme‹. Es wurde dem Wort Anathema, was ›der sei verflucht‹ bedeutet (vielleicht als eine Art Losung), hinzugefügt. Sie werden auf die angewandt, die den Herrn Jesus nicht lieben.«

bibelkommentare.de

Kategorie: 1. Korinther 16
Die Gnade des Herrn Jesus Christus sei mit euch! – 1. Korinther 16,23

Wissen Sie, was alles mit der Gnade unseres Herrn Jesus Christus zusammenhängt?

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»Als Haupt seiner Frau hat der Mann die Verpflichtung, die Führung zu übernehmen. Er hat die Aufgabe, liebevolle, geistliche Leiterschaft zu praktizieren und zuhause und in der Ehe eine geistliche Atmosphäre zu schaffen. Damit der Mann diese Verpflichtung erfüllen kann, muss er so leben, dass er von seiner Frau respektiert werden kann.«

John Grant, Gedanken über die Ehe, S.34


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