1. Johannes 1,3

was wir gesehen und gehört haben, das verkündigen wir euch, damit auch ihr Gemeinschaft mit uns habt; und unsere Gemeinschaft ist mit dem Vater und mit seinem Sohn Jesus Christus.

1. Johannes 1,3

Wer ermöglicht es uns, dass wir überhaupt Gemeinschaft mit dem Vater haben dürfen? Wodurch ist diese Gemeinschaft geprägt?




1. Johannes 1,7

wenn wir aber im Licht wandeln, wie er im Licht ist, so haben wir Gemeinschaft miteinander, und das Blut Jesu Christi, seines Sohnes, reinigt uns von aller Sünde

1. Johannes 1,7

»Wir erfahren in 1. Johannes 1,7, dass, ›wenn wir aber im Licht wandeln, wie er im Licht ist, so haben wir Gemeinschaft miteinander, und das Blut Jesu Christi, seines Sohnes, reinigt uns von aller Sünde.‹ Man beachte, dass es hier darum geht, wo man wandelt, nicht wie. ›Denn ihr wart einst Finsternis; jetzt aber seid ihr Licht in dem Herrn‹ (Eph 5,8). Wer im Licht der enthüllenden Kraft der Wahrheit Gottes wandelt, scheut seine Wirkungen nicht und verbirgt sich nicht vor seiner scharf offenbarenden Feuersbrunst. ›Gott ist Licht und in ihm ist gar keine Finsternis‹ (1Joh 1,5). Wenn er sich dem Licht stellt und in ihm wandelt, dann erfährt er, dass das Blut an den Sühnedeckel gesprengt ist, von dem das Licht ausgeht. Er fürchtet die Helligkeit nicht länger, sondern gestattet ihr, ihn bis in die Tiefen seines Wesens zu prüfen, weil er weiß, dass das Blut für alles Sühne tut, was hierbei an Bösem entdeckt werden mag.«

 

Henry Allen Ironside: Wenn ihr nicht Buße tut ... Gedanken über die grundlegende Bedeutung der Herzensumkehr für Erlösung und Glaubensweg, S. 153




1. Johannes 3,3

Und jeder, der diese Hoffnung auf ihn hat, reinigt sich, gleichwie auch Er rein ist.

Reinigen heißt sich erstens Mal im persönlichen von dem zu trennen, was nicht zu Gott in seiner Heiligkeit passt!




1. Johannes 4,17

Darin ist die Liebe bei uns vollkommen geworden, dass wir Freimütigkeit haben am Tag des Gerichts, denn gleichwie Er ist, so sind auch wir in dieser Welt.

1. Johannes 4,17

»Der Ausspruch, ›dass wie Er ist, auch wir sind in dieser Welt‹, will aber noch mehr sagen: Er bezeugt die Gerechtigkeit Gottes. Er, der für uns auf dem Kreuz im Gericht war, hat durch seinen Opfertod alle Forderungen Gottes vollkommen befriedigt. Zugleich entspricht seine Dahingabe allen Bedürfnissen des Sünders. Die Sündenschuld ist gesühnt, die Sünde gerichtet und hinweggetan. Zum Beweis dieser Tatsachen hat Gott seinen Sohn auferweckt und Ihn zu seiner Rechten gesetzt. Sein Opfer ist angenommen, und so wie Er von Gott angenommen, ist in Ihm auch jeder, der an Ihn glaubt, angenommen. Christus zur Rechten Gottes ist unsere Gerechtigkeit (Siehe 2. Kor 5,21). Dieses Bewusstsein erfüllt das Herz mit tiefem Frieden und seliger Freude.«

Carl Lopata: Betrachtungen über die Briefe des Apostels Johannes




1. Johannes 4,19

Wir lieben ihn, weil er uns zuerst geliebt hat.

1. Johannes 4,19

Auf göttliche Liebe kann man nur reagieren!

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»Hier gilt es erst einmal zu beachten, dass die Werke der Finsternis unfruchtbar sind. Es sollte das Hauptanliegen des Gläubigen sein, seinem Herrn zu gefallen und Frucht zu bringen zu Seiner Verherrlichung. Alles, was unfruchtbar ist, sollte daher vermieden werden.«

David Cloud: Privatsache Kleidung, S. 95


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