Wohl dem Menschen, der Weisheit findet, dem Menschen, der Einsicht erlangt!

Sprüche 3,13

Wir alle möchten weise sein. Doch wie oft hätten wir lieber das Sprichwort beherzigt »Selbst ein Narr wird für weise gehalten, wenn Er schweigt, für verständig, wenn Er seine Lippen verschließt.«, als uns vor allen lächerlich gemacht.

Sei nicht neidisch auf den Gewalttätigen und erwähle dir keinen seiner Wege!

Sprüche 3,31

Stammt diese Aufforderung von jemanden, der weiß, warum er dies gesagt hat? Dann befolge sie!

Wer ein weises Herz hat, nimmt Gebote an, aber ein Narrenmund kommt zu Fall.

Sprüche 10,8

Zählt diese Wahrheit heute auch noch als Weisheit?

Ein kluger Mensch verbirgt sein Wissen, aber das Herz der Narren schreit die Torheit heraus.

Sprüche 12,23

Diese Weisheit gilt nicht nur für die, die sowieso wenig sagen!

Mancher Weg erscheint dem Menschen richtig, aber zuletzt führt er ihn doch zum Tod.

Sprüche 14,2

Darum müssen wir stets in Seiner Abhänigkeit bleiben und auch bereit zu sein, uns korrigieren zu lassen.

Die Pläne des Herzens sind Sache des Menschen, aber die rechte Antwort der Zunge kommt von dem HERRN.

Sprüche 16,1

Das bedeutet, dass die richtige Antwort nicht immer dem entspricht, was in unserem Herzen ist. Es sei denn, dass unser Herz ganz von Seinen Wünschen erfüllt ist.

Im Gewandbausch wird das Los geworfen, aber jeder seiner Entscheide kommt von dem HERRN.

Sprüche 16,33

»Zur Zeit des Alten Testaments war der Gebrauch des Loses kein Spiel mit dem Zufall. Gott tat seinen Willen oft durch dieses Mittel kund. Zum letzten Mal wurde in der Apostelgeschichte 1,26 eine Entscheidung durch das Los gefällt, kurz vor der Ausgießung des Heiligen Geistes an Pfingsten. Heute möchte der Herr uns unmittelbar durch seinen in uns wohnenden Heiligen Geist leiten, in Verbindung mit dem geschriebenen und vollendeten Wort (Röm 8,14).«

Roger Liebi: Sprüche - EZRA Studienreihe, Düsseldorf (CMV-Hagedorn), 1. Auflage 2017, S. 126

Ein männlicher Mut erträgt sein Leiden, wer aber kann einen niedergeschlagenen Geist aufrichten?

Sprüche 18,14

Der Mut an und für sich wird mit dem Mann assoziiert; doch auch Frauen können einen männlichen Mut besitzen.

Einsicht macht einen Menschen langsam zum Zorn, und es ist ihm eine Ehre, Vergehungen zu übersehen.

Sprüche 19,11

»Als Kontrastprogramm zum vorangegangenen Vers werden jetzt zwei Eigenschaften genannt, die Gott bei uns Menschen hoch schätzt: Langmut (Geduld) und Barmherzigkeit. Gott selbst ist auch so (2Mo 34,6-7). Der Weise betrachtet eine Kränkung nicht isoliert, sondern berücksichtigt auch die Umstände, reagiert also nicht impulsiv.  Außerdem ist er sich bewusst, dass auch er selbst im Lauf seines Lebens schon einiges falsch gemacht hat. Wahre Weisheit schafft ein Herz in uns, das gerne vergibt (Mt 18,21-22).«

Roger Liebi: Sprüche - EZRA Studienreihe, Düsseldorf (CMV-Hagedorn), 1. Auflage 2017, S. 145

Es hilft keine Weisheit, kein Verstand und kein Rat gegen den HERRN.

Sprüche 21,30

Die Frage, ob ein Ereignis so hätte geschehen dürfen, bringt uns weiter. Sondern die Frage nach dem wie weiter möchte der Herr uns beantworten.

Damit du dein Vertrauen auf den HERRN setzt, lehre ich dich heute, ja, dich!

Sprüche 22,19

Lehre soll dazu führen, dass wir unser Vertrauen auf Gott setzen; ansonsten ist etwas schief…

Man entferne die Schlacken vom Silber, so gelingt dem Goldschmied ein Gefäß!

Sprüche 25,4

Nur indem das Böse ausgesondert wird, kann auch in unserem Leben ein Kunstwerk gebildet werden!

Treu gemeint sind die Schläge des Freundes, aber reichlich sind die Küsse des Hassers.

Sprüche 27,6

Schläge könnten in diesem Fall auch deutliche Worte sein, deren Wahrheitsgehalt man lieber bestreiten würde.

Wer sich auf sein eigenes Herz verlässt, ist ein Narr; wer aber in der Weisheit wandelt, der wird entkommen.

Sprüche 28,26

»Wer wünschenswerte Eigenschaften wie Mut, Engagement und Zuversicht zeigt, dem mag Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein attestiert werden. Wenn aber diese Eigenschaften durch das Vertrauen auf die Kraft Gottes geboren werden, ist es das tatsächlich alles andere als das! Gottesbewusstsein und Gottvertrauen – das ist's, was wir brauchen.«

Gerrid Setzer, Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein

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